Strahlenschutz

Bei der Computertomographie werden durchwegs höhere Strahlendosen angewandt als in der Röntgendiagnostik. Deswegen ist es uns ein besonderes Anliegen unsere Untersuchungsprogramme so zu gestalten daß wir mit einem Minimum an Dosis auskommen um trotzdem diagnostisch exzellente Bilder zu generieren.
- Dosismodulation ist ein Eckpfeiler strahlenschützender Maßnahmen: Vor der eigentlichen Untersuchung wird ein Oberflächenrelief des Körpers in 2 Raumebenen angefertigt. So wird für jeden Ort das Minimum an Strahlendosis berechnet das später für die Generierung diagnostischer Bilder notwendig ist.
- Gating in der Herz-CT: Mittels EKG Ableitung wird Strahlung nur in einer speziellen Ruhephase des Herzens angewendet- Strahelndosis wird so deutlich eingespart. Heute entspricht eine CT Untersuchung des Herzens einer Strahlenexposition die unter der einer diagnostischen Herzkatheteruntersuchung liegt.
- Permanente Konstanzprüfungen, Kontrollen- auch seitens der Behörde-, Weiterbildung, Arbeitsanweisungen und Aufzeichnungen sichern einen verantwortungsvollen Umgang mit der CT ab.
- Bei Kindern und jungen Erwachsenen werden möglichst alternative Methode, wie Ultraschall oder MRT, angewandt.
- Manche Fragestellungen können auch besonders strahlenarm in low-dose-Protokollen beantwortet werden, z.B.: Nasennebenhöhlen-CT, Knochendichtemessung( Q-CT), Verlaufskontrollen bei Lungenerkrankungen, Schläfenbein-CT, Steinsuche.
Allgemein liegen typische Dosiswerte etwa im Bereich der natürlichen jährlichen Strahlenexposition durch unsere Umwelt, bei low-Dose Untersuchungen deutlich darunter.
Für die Bevölkerung im fortgeschrittenen Lebensalter bedeutet Strahlung ein viel geringeres Risiko als für Kinder.
- In jedem Fall muss der Nutzen jeder Untersuchung deren Risiko übersteigen. Eine radiologische Strahlenexposition wird so dem Risiko gegenübergestellt wichtige Informationen über Krankheit nicht zu haben.
Weitere Links
